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Aktuell: Das Boot ist fertig!

Eski-Faltboot-Eigenbau "Numiak"

Konzept



In meinem Kanuverein habe ich ein GFK-Kajak liegen, das ich sehr gerne auf dem Rhein fahre. Es sieht schnittiger aus als es ist, und fährt sich sehr angenehm. Mit 464cm Länge und 66cm Breite ist es einigermaßen flott zu paddeln, und verhält sich dank des ausgeprägen Kielsprungs unkritisch zu den üblichen Schiffswellen und Querströmungen, die typisch für den Rhein sind. Ein Allround-Kajak, in dem ich mich wohl fühle. Was liegt näher, als es als Vorlage für einen Faltboot-Neubau zu nehmen!
Dem Hersteller meines Kajaks habe ich meine Absichten mitgeteilt habe, was freundlich aufgenommen wurde.
Diese Seite stellt keine Bauanleitung dar. Hier wird nur gezeigt, wie ich mein Faltboot in starker Anlehnung an die Anleitung von Lorenz Meyer konstruiere und baue. Ohne diese Anleitung wird man davon einiges nicht nachvollziehen können.
Zu bestellen hier (Seite ganz unten):Eskimokajaks auf Gebirgsflüssen, Lesebuch für Selbstbauer von Faltbooten von Lorenz Mayr

Mir geht es hier besonders um den Genuß beim Bauen, nicht um einen schnellen Bauabschluss. Irgendwie stand es noch auf meinem Zettel, mal ein Faltboot nach dieser inzwischen sicherlich historisch zu nennenden Anleitung zu bauen. Daher wird auch nur gutes Material verwendet und ein gewisser Aufwand betrieben. Sicher könnte man das Faltboot auch aus Alurohren bauen und schnell fertig werden.
Die damaligen Eski-Faltboote waren lang und schmal, und wurden im Wildwasser gepaddelt. Auf offenen Gewässern drehten sie sich im Wind, das war keine Freude, glaubt man den damaligen Berichten. Sowohl fürs Wildwasser als auch fürs offene Gewässer gibt es heute bessere Bootsformen (wenn auch optisch nicht schönere), die Entwicklung geht halt weiter und bleibt nicht stehen. Daher baue ich auch nicht nach einem der alten Bootsrisse z.B. von Möll oder Drau. So bleibt es bei der Länge von 4,64cm. Für ein Eski eher untypisch, aber für meine Anforderungen passt das so. Wenigstens hat das Boot die eskimotypischen spitzen Steven mit viel Aufschwung. So modern ist die Bootsform dann doch nicht.

Bootsriss und Material

Steven und Kiel

Bauhelling

Dollborde und Senten

Spanten, Deckleisten, Querstreben und Unterzüge

Sitz, Lackierung, Endmontage

Die Haut

Bootstaufe und Jungfernfahrt

 

© März 2022 - April 2023, Wolfgang Bion
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