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Technik: Federung

Schwingenlager

Lager
Meine Schwingenlager sehen alle unterschiedlich aus, sind aber alle gleich konstruiert. An der Schwinge ist ein Rohr 22x2 angelötet. Das ergibt einen Innendurchmesser von 18mm.

In dieses Rohr kommen Glycodur-Bundbuchsen d18/d16 mit Bund (Bezeichnung: GLYPBG161817F). Diese haben einen Innendurchmesser von 16mm. Glycodur-Buchsen bestehen aus Blech mit Teflon-Innenbeschichtung. Es gibt sie in vielen verschiedenen Grössen mit oder ohne Bund. Sie sind längsseits geschlitzt und kosten nur ein paar Mark.

Als Innenachse wird hier ein Rohr 16x1 eingeschoben (die aus dem Baumarkt sind gut genug). Bei den meisten Konstruktionen habe ich in dieses Rohr zuvor an beiden Enden M8-Muttern eingelötet. Damit wird das Rohr an entsprechenden Blechhalterungen am Rahmen festgeschraubt. Das Innenrohr ist dabei einen knappen Millimeter länger als das Aussenrohr mit den Lagerbuchsen.

Das ergibt eine spielfreie, ablosut stabile und langlebige Lagerung. Einfach nach dem Motto: Einbauen und vergessen. Man braucht sich nie wieder darum zu kümmern.

Einteiliges Schwingenlager

Swift-Schwinge
Hier ein Beispiel für ein einteiliges Schwingenlager: Die Hinterradschwinge vom Swift. Man sieht auch das eingeschobene Innenrohr mit den eingelöteten M8-Muttern.

Geteiltes Schwingenlager

Schwinge Velocator
Durch den Rost kann man erkennen, dass es sich hier um ein geteiltes Schwingenlager handelt. Das Aussenrohr wurde am Stück eingelötet und dann die Schwinge daran aufgebaut. Erst danach habe ich das Aussenrohr zwei mal durchgesägt. Diese Konstruktion benötigt 6 Glycodurbuchsen.

Schwenkbarer Lenkervorbau

Gelenk im Detail.

Auch so einen schwenkbaren Lenker kann man mit der beschriebenen Konstruktion aufbauen, hier beim Jive.

Der Tillerlenker ist aus einem MTB-Vorbau, einem Oberrohr eines alten Fahrradrahmens und 22er Rohr gelötet. Das Gelenk ist folgendermassen aufgebaut: Ein Aussenrohr 22x2 an den Vorbau gelötet, darin die Glycodurbuchsen eingesetzt. Da hinein kommt das Innenrohr 16x1, in dessen Enden M8-Muttern eingelötet sind.

Als Anschlag dient eine M6-Schraube, die gegen den Vorbau drückt. Diese sitzt in einer M6-Mutter, die in eine M10-Unterlegscheibe eingelötet und dann komplett an das Fahrradrahmen-Unterrohr gelötet ist. Somit ist der Anschlag verstellbar. 

Federelemente

Elastomer

Gummiringe

Fahrrad-Feder/Dämpfersysteme

 


© April 2002, Wolfgang Bion
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