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Velomobildesign

Verkleidungs-Detaillösungen

Hier sammle ich mal so nach und nach einige Detaillösungen, die ich entweder selbst schon umgesetzte habe oder irgendwo gesehen habe. Zum Teil sind die den Baubeschreibungen meiner eigenen Verkleidungen entnommen. Hier finden sich bestimmt auch noch einige Tips.

Verkleidungshalterung


Dies ist eine Halterung für nach vorne klappbare Hauben. Es handelt sich um einen Schnappverschluss, der ein in den Verkleidungsbug integriertes Rohr 12x1 aufnimmt. (Hier durch das Alurohr angedeutet).

Der äussere Rahmen ist ein durchgehendes U, der Kipphebel ebenfalls. Zwei kleine L-förmige Stücke bilden die obere Begrenzung für das Rohr.

Die Konstruktion ist bewusst einfach gehalten. Wie bei der Leitra ist die Halterung als 'Sollbruchstelle' bei einem Crash gedacht. Die Leitra-Halterung (siehe nächstes Bild) ist jedoch ein relativ aufwendiges Teil. Ich habe mir gedacht, es wäre doch gut, wenn man das auch unterwegs ersetzen könnte. So braucht man eine mehrtägige Tour nicht wegen so einem Einzelteil abzubrechen, wenn sonst nichts kaputt ist.

Das Material, Aluflachband 30x3 bekommt man auch unterwegs im Baumarkt. Und bestimmt findet man auch jemanden, der eine Säge und einen Bohrer hat. Ein Schraubstock wäre auch noch praktisch, das ist dann aber schon alles.

Die verwendeten Blindnieten will ich noch durch M4-Schrauben ersetzen, die kann man dann auch wiederverwenden.

Da eine Schaummatten-Verkleidung nicht so viel wiegen wird, dürfte diese recht filigrane Konstruktion stabil genug sein. Der Schnapphebel wird von einem Gummiband zurückgezogen, hier noch provisorisch durch ein Spanngummi angedeutet.


Das gleiche Teil bei der Leitra, nur mit grösserem Aufwand gefertigt.


Der Schnappverschluss einmal offen und geschlossen. Die Halteschrauben sind mit M10 reichlich überdimensioniert. M6 hätte es auch getan. An der Drehverbindung zwischen dem Kipphebel und dem Aussenrahmen ist eine Unterlegscheibe untergelegt, damit es sich leichter dreht. Der Kipphebel schlägt oben gegen die L-förmigen Stücke an. Man muss das alles so zusammensetzen, dass das Rohr mit wenig Spiel festgehalten wird.

Diese Halterung ist nicht dafür gedacht, Drehkräfte (um die Längsachse) aufzunehmen. Diese müssen weiter hinten vom Hauptrahmen aufgenommen werden.

Heckhaube

Dies könnte eine Lösung sein für den Deckel eines Heckkoffers:

 
Dies ist die Rückwand der Heckhaube, ein Bauteil ganz nach meinem Geschmack in elastischer Bauweise:

Es besteht nur aus Schaumstoff, hier zweilagig mit Hohlraum in der Mitte. Die Klappscharniere, die bei einem GFK-Bauteil aufwendig gestaltet werden müssten, sind hier aus Schaumstoffrohren entstanden. Da diese unten aufgeschnitten sind, lässt sich das ganze leicht abnehmen.


Oben rum wird das nun zugeklebt. Innen gibts noch Schaumstoffrohre mit eingeschobenen Alurohren 12x1 zur besseren Formgebung. Die geschlossene Haube ist so stabil, dass man sich darauf abstützen kann. Dabei wiegt sie gerade mal 300 Gramm!


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