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Ein Tarp-Tent!

Dieses Zelt ist eine Abwandlung des Night Wing von Six Moon Designs: Night Wing. Ich habe ihm eine geschlossene Bodenwanne aus Silnylon gegeben, wodurch das Zelt Viecherdicht ist. Vorderseite und Rückseite sind mit Moskitonetz geschlossen, die Vorderseite lässt sich per Reissverschluss öffnen.

Das Zelt wiegt 550g plus 120g für 8 Heringe.


Die benötigte Bodenfläche ist 220cm lang, vorne 140cm breit, hinten 100cm breit. Bei der Auswahl eines geeigneten Standortes ist es also recht anspruchslos. Da es sich im Grunde um ein sechseckiges Tarp mit Boden handelt, lässt es sich auch genauso einfach wie ein Tarp aufbauen. Sogar noch einfacher, da ja die Positionen der vier Heringe an den Bodenecken schon vorgegeben sind.


Die seitlichen Abspannungen vergrössern den Innenraum sehr und sorgen für mehr Windbelastbarkeit. Dennoch muss dieses Zeltchen windgeschütztz aufgestellt werden. Die grosse Dachlänge von 320cm gibt bei Wind merklich nach.


Hinten ist ein Moskitonetz fest eingenäht. Die Bodenwanne aus Silnylon reicht 12cm hoch, hier durch das hohe Grass nicht sichtbar. Der weite Überhang der Dachspitzen sorgt für den nötigen Regenschutz. Vorne lässt sich unter dem Dachüberhang sogar ein Trangia betreiben.


Die vordere Spitze ist 115cm hoch. Auf dem leider unscharfen Foto liege ich nicht, sondern sitze, dazu ist ausreichend Platz. Die hintere Dachspitze ist 70cm hoch. Im Zelt ist viel Platz für eine Person und Gepäck, das beidseitig neben der Liegefläche angeordnet wird.

Unter den empfindlichen Silnylon-Boden wird eine Bodenplane aus Folie gelegt, die auch vor Dreck schützt. Die hohe Wassersäule der Folie reicht aus, den Innenraum vor Wassereinbruch zu schützen, auch wenn mal das Silnylon undicht wird. Die Folie kann man leicht austauschen, wenn diese undicht ist.
Kondenswasser an der Innenseite ist bei Einwandzelten nicht immer zu vermeiden. Die grossen Lüftungsöffnungen vorne und hinten sollten da helfen, ansonsten halte ich ein Microfasertuch bereit, um das Gröbste aufzufangen. An der Innenseite ablaufendes Kondenswasser kann nicht aus dem Zelt heraus, sondern sammelt sich auf dem Boden.

© Mai 2007, Wolfgang Bion
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