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Offene Hängematte

Offene Hängematte mit Tarp im Wald

Ich habe auch eine offene Hängematte von Weltenvoraus . Hier ist die Handhabung noch einfacher und der Bewegungsfreiraum ist weniger eingeschränkt. Als Mückenschutz habe ich ein Netz drübergehängt. Für den Wetterschutz verwende ich ein grosses Tarp. Inzwischen bevorzuge ich diese Hängematte. Ihr unschlagbarer Vorteil: Sie ist einfach mit Abstand die bequemste Hängematte, die ich bisher getestet habe. Diagonal liegt man sehr gerade ohne viel durchhängen.
Die Hängematte hat einen doppelten Boden. Zwischen die beiden Bodenlagen lässt sich eine Isomatte einlegen. Ich habe eine billige, dünne Isomatte in zwei Hälften geteilt, die ich quer im Bereich des Oberkörpers einlege. Die Beine bekommen keinen Wärmeschutz. Bei Bedarf kann ich hier Kleidungsstücke einlegen. In die Isomatte habe ich viele Löcher gestanzt, damit ich darauf nicht so schwitze.
Mein selbstgemachtes Mückennetz hat eine durch einen Saum durchgehende Befestigungsleine, die zu einem Viertel aus Gummischnur besteht. Am unteren Rand des Netzes sind kleine Säckchen angenäht, in die ich Gewichte, z.B. Steine, einlegen kann. Dann bleibt das Netz auch bei Wind straff.


Die Hängematte wiegt 700g mit Befestigungsgurten. Dadurch, dass die Hängematte selbst schon schmale Gurte statt Seile zur Befestigung hat, sind eigentlich keine Baumgurte zum Schutz der Baumrinde mehr erforderlich. Dennoch habe ich mir ein paar kurze Gurte gemacht.


Das Moskitonetz wiegt 100g, die Isomatte 200g. Als Tarp habe ich mir das Stowaway von Jack Wolfskin gekauft. Das wiegt ca. 1000g, hat sich hervorragend bewährt und ist fast 4x3 Meter gross. So habe ich auch bei Regenwetter ausreichend Bewegungsfreiraum.
Diese Kombination hat mir im Sommer 2004 gute Dienste geleistet. Typischerweise waren dabei die Nachttemperaturen unter 10 Grad und oft hat es geregnet. Kein Problem, sogar angenehm. Selbst Gewitterstürme habe ich nicht nur überstanden, sondern als angenehme Erfahrung genossen.

© Juni/ September 2004, Wolfgang Bion
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