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Tour in den Mai 2004

21.04.04 - 26.04.04 von der Spezi nach Hause

Diese Tour hatte ich mir schon lange vorgenommen. Direkt nach der Spezi den Weg zurück nach Köln selbst fahren und die Landschaft geniessen. Dieses Jahr war es dann endlich so weit. Sogar das Wetter spielte mit. Bis zu 25 Grad am Tage, aber Nachts wurde es mit bis zu 6 Grad auch ganz schön kühl.
Freitags ging es los. Die Nacht auf Samstag verbrachte ich bei Hanno im Garten. Christina aus Österreich hatte auch ihre Hängematte dabei und 'hing' nebenan.
Samstag ging es dann auf die Spezi nach Germersheim, die ersten 40km der Tour sozusagen.


Die Nacht auf Sonntag schlugen Christina und ich ein Lager am Rhein auf. Kann es was schöneres geben, als morgens am Rhein von der Sonne geweckt zu werden?
Sonntag gings dann wieder auf die Spezi.


Die schönste Stelle war diese hier in einer Rheinaue ausserhalb von Germersheim. Soviel Idylle ist fast schon kitschig :-)


Christina hat eine offene Hängematte, einen superdicken Schlafsack und von mir eine nagelneue Nusschale.


Jetzt ging es endlich richtig los. Es war ganz schön schwierig, an den Ortschaften vorbei voranzukommen. Irgendwann traf ich immer wieder auf Radwegweiser in Richtung Weinstrasse. Schliesslich nahm ich das als Einladung auf und fuhr einen kleinen Abstecher nach Bad Dürkheim.


Ich komme den Weinbergen immer näher. Die Weinstrasse liegt direkt vor mir.


Ich bin an der Weinstrasse. Hätte ich so Spielereien wie GPS-Navigation, dann wäre ich wohl nie solche spontanen Abstecher gefahren. Mal gut, dass ich sowas nicht habe :-)


Mittagspause. Es gab Tomatensuppe aus der Tüte mit frischen Zucchini und Tomaten, Reis und Mungobohnen angereichert. Davon hätten auch zwei satt werden können, aber ich wollte ja nichts wegwerfen müssen...


Ich bewege mich auf Worms am Rhein zu. Die Weinberge (im Rückspiegel) verschwinden hinter mir.


Erst nördlich von Worms treffe ich auf den Rhein.


Dort finde ich nach kurzer Suche dieses hübsche Plätzchen in einem Baum. Schräg gegenüber ist das Kernkraftwerk Biblis.


Am nächsten Morgen setze ich mit der Fähre über und frühstücke erst mal.


Dann folge ich den ganzen Tag dem R6 bis Rüdesheim. Hier steige ich in einer Jugendherberge ab, weil es keinen freien Quadratmeter Natur gibt. Alles bebaut oder bewirtschaftet. Dafür gibt es von der sehr hoch gelegenen JH einen fantastischen Ausblick!


So viel Gerümpel? Naja, nur ein bisschen unordentlich verstaut.


Mit der Fähre setze ich nach Bingen über und folge dem R3 den Rhein runter.


Hier beginnt die 'Rheinromantik'.


Japaner an der Loreley.


Mittagspause südlich von Koblenz. Noch ist das Wetter schön.


Und ich ruhe nochmal aus.


In Andernach angekommen braut sich ein Gewitter zusammen. Hier das Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich im aufziehenden Gewitter. Ich versuche noch, mit der Hängematte Schutz zu finden, werde aber nass. Also steige ich in den Zug und fahre nach Köln zurück. Irgendwann hole ich den fehlenden letzten Abschnitt nach!

Erfahrungswerte:

  • Raupen suchen sich Nachts Verstecke in jeder kleinen Lücke. Ich hatte zwischendurch so meine Probleme mit den Tierchen.
  • Die Hennessy-Hängematte ist nicht so wetterfest, wie ich dachte. Ich mache ein grösseres Schutzdach und denke auch über einige andere Veränderungen nach.
  • Koblenz hat die beste Radwegweisung!
  • Wer es eilig hat benutze keine Fernradwege. Die sind sehr holprig, dafür aber grösstenteils autofrei.
  • Mein altes Semitief ist ein prima Tourenrad. Ich werde es besser ausstatten und häufiger benutzen.


© April 2004, Wolfgang Bion
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