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Verpackung fürs Faltboot

Neu: Genaue Bauanleitung für die: Stabtasche/Stabplane!

Für den Bahntransport muss mein Boot möglichst praktisch verpackt sein. Für Tagestouren reichen zwei Gepäckstücke, für längere Touren dürfen es nicht mehr als drei sein. Also habe ich mir zunächt mal eine Stabplane angefertigt und einen Kanurucksack gekauft und verändert.

Stabplane


Die Stabplane besteht aus einem Stück Baumwollstoff, das etwas kürzer ist als die Stablänge des Gerüstes, und so breit wie der Umfang des Stabpaketes. Zusätzlich ist noch ein 15cm breiter Streifen auf einer Seite längs angebracht, der nach innen eingeschlagen wird. An den Schmalseiten sind PVC-Stücke angenäht, die ebenfalls nach innen eingeschlagen werden. An den Längssäumen und PVC- Endstücken sind insgesamt 20 Ösen eingeschlagen, mit denen das alles verschnürt wird. Dabei werden die Endstücke zuerst mit eigenen Schnüren gegeneinander verschnürt.
Auf der Aussenseite sind im unteren Bereich noch Gurte angenäht, nach dem Vorbild der üblichen Stabtaschen. Hier können die Gurte eines Bootswagens durchgefädelt werden, und einen Handgriff stellen sie auch dar. An einem 110cm langen Stück Gurt von 50mm Breite habe ich an beiden Enden noch Packriemen von 20mm Breite angenäht. Diese kann ich dann um die Stabtasche schnallen und erhalte einen Schultergurt zum Tragen.
Beim Bootsaufbau dient die Plane als Unterlage. Ich muss also keine Gerüstteile direkt auf den Boden legen. Auch lässt sich so eine Plane sehr klein verpacken, ohne die sperrigen Ecken einer Tasche.

Kanusack


Grundlage ist ein gekaufter Kanusack mit Rucksackgurten. Diesem fehlten für meinen Geschmack noch ein Hüftgurt und einige Kompressionsriemen.
Eine Hüftgurt konnte ich von einem anderen Rucksack borgen. Dafür musste ich nun noch eine Befestigung aus PVC fertigen, natürlich geklebt. Die Klebestellen werden mit Klebeband abgeklebt.


Dann wird das PVC-Stück aufgeklebt. Die obere Kante ist nach innen eingeschlagen, die untere nach unten. So ist die Belastungsrichtung optimal. Die Schnur arretiert den Hüftgurt gegen rausrutschen.


Diese 2x4 Leiterstegklemmen sind mit PVC-Streifen angeklebt. Hier kommen 4 Gurte durch, die aussen um den Sack herumführen. Damit lässt sich der gepackte Kanusack komprimieren, und es könne aussen noch Gegenstände angeklemmt werden.

Im Kanusack herrscht Ordnung: Die Haut passt in einen Bundeswehr-Kleiderbeutel rein, Süllrand, Spanten und sonstiger Kleinkram in einen zweiten. Ein dritter Kleiderbeutel enthält alle Paddelkleidung, Trockenanzug, Paddeljacke, Paddelhose, Kajakschuhe, je nach dem was gerade gebraucht wird. Dazu kommen noch Schwimmweste und Tagesgepäck, dann ist der Kanusack schon voll und auch schwer genug.

© März 08, Wolfgang Bion
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